Cover Der rote Apfel

Rezension: Der rote Apfel von Mi-Ae Seo

Wie wird ein Kind zu einem Serienkiller? Lies hier meine Rezension zu Der rote Apfel von Mi-Ae Seo.

Inhalt (von amazon.de)

Seoul, Gegenwart: Ein perfider Serienmörder hat die Stadt monatelang in Atem gehalten. Jetzt ist Lee Byongdo, der Killer mit dem zarten Gesicht, gefasst worden und wird in einer Psychiatrie verwahrt. Doch Lee schweigt. Es gibt nur einen Menschen, mit dem er bereit ist zu reden: mit der jungen Psychologin Sonkyong. Allerdings nur unter der Bedingung, dass sie ihm bei jedem Besuch einen saftigen roten Apfel mitbringt. Niemand weiß, warum er Sonkyong gewählt hat, denn beide sind sich nie begegnet. Die junge Frau willigt in das Treffen ein – ohne zu ahnen, dass sie damit einen Weg beschreitet, der sie in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele führt …

Meinung

Für mich ist Der rote Apfel der erste Thriller der Autorin und aus Korea. Entsprechend fremd waren mir die Figurennamen. Aber nach ein paar Seiten hat man sich auch an die eher fremd klingenden Namen gewöhnt. Und hiermit sind wir schon beim Kernpunkt der Geschichte: Den Figuren. Diese waren gut dargestellt und wunderbar beschrieben. Die Geschichte von Hayong steht in meinen Augen im Vordergrund.
Das Buch weckte meine Neugier und ich wollte auch weiterlesen. Allerdings würde ich es nicht als Thriller einstufen. Spannend ja, aber an vielen Stellen hat mir der „Thrill“gefehlt  – die Ausführungen waren teils zu lang und vorhersehbar.

Fazit
Ich war fasziniert und das Buch hat Spaß gemacht zu lesen. Nur würde ich Der rote Apfel eher als Roman weiterempfehlen und nicht als Thriller. Von mir gibt es 3 von 5 möglichen Sternen.

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